In Sylke von Gazas künstlerischer Praxis spielt der Schleier eine zentrale Rolle – als Metapher für Zwischenräume, Durchlässigkeit und Transformation. Halb verborgen, halb sichtbar: Durch Verhüllen offenbart sich, was verdeckt ist. Dieses Spiel mit Sichtbarkeit hat die Künstlerin als wesentliches Potenzial der Malerei verinnerlicht.
„Ich bin fasziniert von Transformationen und ihren vielfältigen Formen und Wirkungen. Transformation und Transsubstantiation besitzen eine
erhabene Qualität, sie implizieren Bereicherung und Verwandlung. Der Prozess ist meist geheimnisumwittert, wie durch Schleier verborgen –
gerade dieses Unsichtbare interessiert mich. Ich möchte das Unsichtbare sichtbar machen.“
Ihr Werk entfaltet sich in thematischen Werkgruppen, ortsspezifischen Projekten und insbesondere in den Serien der Veil Paintings, darunter die bekannten Grey Veil Paintings und Red Veil Paintings. Der Schleier
fungiert darin als abstrakte Metapher für Transzendenz und Durchlässigkeit.
Ihre Werke befinden sich u. a. im Lenbachhaus, München, im Sprengel
Museum, Hannover, Museo Diocesano d’Arte Sacra Sant’ Apollonia,
Venedig, in der Collezione Seminario Patriarcale di Venezia, Venedig, in der Sammlung Schnetkamp, Düsseldorf / Oldenburg und in der Sammlung Hackenberg, München.
2024 Farbe macht mich an, Galerie Beck&Eggeling, Düsseldorf
2021 BIG! Großformatige Werke, Sprengel Museum Hannover
2020/21 ICE Camp Transfiguration, Kitzsteinhorn, Österreich
2020 Simposio Scultura, Vergnacco, Italien
Haslach 20
6372 Oberndorf in Tirol
Haslach 20
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